Eins Vorweg, das hier gibt nur meine derzeitige persönliche Meinung/Erfahrung wieder und sonst NICHTS!

Viele in unserer Gesellschaft fühlen sich leer, verfallen in eine Depression, Mani, Burnout etc.
Doch warum?
Es gibt die Theorie, das dies auf die scholastik (die Trennung von Leib und Seele durch die Kirche im Mittelalter)
zurückzuführen ist. Es wurde durch die Kirche eingeführt, das alles auf Regeln und einen festen Ablauf beruht.
Gefühle (z.B. Bauchgefühl, Inovation) wurden als Schlecht vertan, da alles von Gott gegeben sein sollte.
Der Mensch hat dadurch “verlernt” mit sich selbst im Einklang zu sein, da durch diese “Regeln” alles von außen gesteuert wurde. Durch diese “Außernsteuerung” war durch die Kirche eine perfekte Kontrolle gegeben.

Das Ganze ist schon solange her. Warum wirkt es sich gerade jetzt so aus?
Meine Persönliche Meinung ist, durch die Werteänderung in unserer Gesellschaft (zum Teil durch die Globaliserung).
Die Kirche hat ihre Stellung in der Gesellschaft eingebüßt, wodurch ihre “Regeln” nicht mehr zum tragen kommen.
Der Zusammenhalt innerhalb einer Familile ist nicht mehr gegeben, wodurch Zukunftsängste entstehen.
(z.B. Beruf von Vater auf den Sohn), was wiederum auch “Lebensregeln” waren.

Gibt es etwas um diese Situation zu ändern?
Ich denke ja.
Es gibt die Theorie vom inneren Kind.
Das innere Kind ist unsere Gefühlswelt (linke Gehirnhälfte), der innere Erwachsene das “logische” (rechte Gehirnhälfte),
derjenige der nach festen regeln lebt.
Der innere Erwachsene und das innere Kind müssen für ein ausgewognes Leben im Einklang sein.

Leider ist der Kontakt zu dem inneren Kind durch die Trennung von Leib / Seele im Mittelalter verloren gegangen.
Es hat sich bis heute übertragen, da wir bestimmte Verhaltnsmuster von unseren Eltern übernhmen/lernen.
Nur wie sollen sie uns etwas geben, was sie selbst nicht haben/kennen?
Übrigens in Religionen (z.B. Zen) wo viel Wert auf dieses innere Kind (Gefühlswelt) gelegt wird,
kommen sehr viele erfolgreiche Personen, da durch die kreative Lebensart verspielt und freier gelebt wird.
Der Kontakt zum “inneren Kind” wird dort durch Meditation hergestellt,
welches nicht einfach ist und zu einer sehr starken und selbstkritischen auseinandersetzung mit sich selbst führt.
Gefühle/Emotionen werden nicht mehr auf andere projeziert/eingefordert und für sich selbst eingefordert,
sondern kommen wieder aus dem eigenen inneren, womit man wieder mit seinem Umfeld in Einklang kommt.

Gibt es Dinge, an denen wir erkennen können, das der Einklang nicht gegeben ist?
Ja, z.B. an der Sprache.
Der Betroffene fragt z.B. nicht:
Wie fühle ich mich, sondern wie fühlt MAN sich, dadurch wird verallgemeinert und dadurch die Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen vermieden.

Wie kann ich den Kontakt zu meinem inneren Kind herstellen?
Ich habe dies hier nur geschrieben um es für mich selbst zu reflektieren.
Es wird hier keine Diagnose oder Therapie geben und ein guter Rat:
Ein guter Therapeut bringt mehr als der Versuch sich selbst oder
mit hilfe von Literatur/Internet selbst zu “Therapieren”.

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